…um zu fragen

Wer ist die Welt?

Wo liegt die Zukunft?

Welche Sprache spricht das Warten?

Wann ist Zeit?

Was ist Fühlen?

Welche Farbe ist Gestern?

Hat der Wind?

Wenn die letzte Frage stirbt, zieht sie das bisschen Wissen mit sich, in sich hinein, sich verschließend, vor meinen Augen. Wenn die letzte Frage stirbt, wird es kalt, erblinde ich, verstummt die Welt. Deshalb frage ich, höre ich nicht auf zu fragen, frage ich weiter wie ein Ertrinkender, der nicht gerettet werden will.

Bist du du, wenn du sprichst?

Ist die Sonne nur warm?

Was ist nicht?

Wie klingen Tränen?

Was kommt vor dem Norden?

Wer ist der Traum?

Was will ich gerade sein?