Ach Leben!

Der schmale Grad des alltäglichen Seins besteht in der Gefahr des Absturzes in den Blick ohne uns, auf uns, der Blick, der unser Leben ästhetisieren will, der Punkt, an dem der Cafe Latte im richtigen Licht zum passenden Buch etwas behauptet, zum Kunstwerk macht, zementiert, was längst aus uns auszog und niemals mehr war, außer auf social media. Auf dass ich immer zurückfinde in den Strom verwirrender Gefühle, schmecke von der Leere, bis sie weicht und etwas an ihre Stelle tritt…Chaos, Puls, Brennen, die Welt, Leben…ach Leben!